Ein Zuhause für schutzlose Kinder
Myanmar

Ein Zuhause für schutzlose Kinder

In Myanmar kümmert sich ein christliches Ehepaar um Kinder, denen die Entführung durch Terroristen droht. Artikel ansehen

"Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe."

Matthäus 10,16

Liebe Leser,

dieser Satz Jesu an seine Nachfolger klingt erst einmal nicht sonderlich beruhigend. Eher wie ein Selbstmordkommando. Schafe überleben unter Wölfen nicht. Sie werden erbarmungslos gejagt und aufgefressen. Es ist hoffnungslos. So könnte man diesen Satz verstehen. Aber dann hat man die Rechnung ohne den Hirten gemacht.

Jesus Christus sagt im Johannesevangelium von sich, dass er der gute Hirte ist, der seine Schafe nie im Stich lässt. Schon gar nicht, wenn sie mitten unter Feinden sind. Er wird sie beschützen und verteidigen. Darauf können sie sich verlassen. Was für eine Zusage!

Jesus ist unser guter Hirte. Wenn die Wölfe in unserem Leben kommen, wirft er sich dazwischen. Als Vater von drei Kindern kann ich Ihnen versichern: Ich würde es genauso machen, wenn meine Kinder in Gefahr sind. Stellen Sie sich einmal vor, meine jüngste Tochter spielt irgendwo und dann kommt ein großer aggressiver Hund. Was denken Sie, würde ich tun?

Was Jesus tun wird, sagt er: ER geht dazwischen. „Nur über meine Leiche.“ So war es an Karfreitag. Aber dann kam Ostern und die Auferstehung. Und seitdem ist klar, Jesus ist der gute Hirte, der seine Schafe auch noch aus dem Maul des letzten Wolfs, dem Tod, retten kann. Was für ein Trost!

Gefahr, Anfeindung, Verfolgung – das gehört zum Christsein dazu. Jesus sagt, dass das unvermeidbar ist. Aber er will bei uns sein, uns ausrüsten, uns beschützen. Er weiß auch, wie viel er uns zumuten kann. Keinem lädt er mehr auf, als er tragen kann. Was bedeutet das?

Manchmal kann es bedeuten, dass Jesus uns äußerlich schützt. So wie die Kinder, die Kan und Maiah in ihrem Zuhause in Myanmar aufnehmen: Sie wären ohne diesen Schutz den Rebellengruppen wehrlos ausgeliefert, die christlichen Familien ihre Kinder wegnehmen, um sie anschließend als Kindersoldaten oder minderjährige „Bräute“ zu missbrauchen. Lesen Sie hier mehr über die Arbeit dieses gläubigen Ehepaars.

Manchmal kann es bedeuten, dass Jesus uns innerlich „schützt“, indem er uns stark macht, die Angriffe zu ertragen, denen wir seinetwegen ausgeliefert sind. So hat es Ramzi aus dem Nahen Osten erfahren: Er und seine Familie sind wiederholt massiv angegriffen worden, weil er als ehemaliger Muslim nicht bereit war, seinen Glauben an Jesus aufzugeben. Aber mitten in den Anfeindungen erfuhr er einen unerklärlichen, inneren Frieden. „Je schwieriger es wurde, umso größer war die Gnade Gottes, die uns umfing“, sagt er. Lesen Sie hier seinen Bericht.

Als Hilfsaktion Märtyrerkirche sind wir berufen, den Christen, die „unter Wölfen“ geraten sind, zu helfen. Zum Beispiel durch Schutzhäuser, die ihnen tatsächlich physische Sicherheit geben, oder durch Bibelseminare, die ihnen helfen, innerlich stark zu werden. Danke, wenn Sie uns dabei unterstützen!

Vertrauen auch wir uns Jesus an. Er ist uns Schutz, egal was kommt!

Es grüßt Sie

Ihr

Manfred Müller

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