Editorial

„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ Johannes 10,9

Liebe Leser,

diese Aussage Jesu birgt ein großartiges Versprechen in sich: Wer sich aus ganzem Herzen an Jesus wendet mit seiner Schuld und seinem Versagen, der wird das ewige Leben haben und alle Segnungen, die es mit sich bringt. Der Friede Gottes breitet sich in seinem Herzen aus, und er darf sich der Kraft des Heiligen Geistes gewiss sein, der in ihm lebt. Die Schlüsselperson dabei ist Jesus. Er allein ist der Weg zu Gott. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist solch eine Aussage nicht modern und auch nicht politisch korrekt. Trotzdem glauben wir an den Wahrheitsgehalt der Aussage. Jesus ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und an ihm scheiden sich die Geister.

Dessen sind wir uns ganz besonders in diesem Monat des 500. Reformations-Jubiläums bewusst. Eine der entscheidenden Erkenntnisse Luthers war „Solus Christus“ – „Christus allein.“ ER steht über der Kirchentradition und falscher theologischer Lehre. Zu IHM müssen wir und unser Volk zurückkehren, denn nur in IHM liegt unser Heil und unsere Zukunft. Beten Sie mit für eine Reformation der Herzen?  Beten wir doch gemeinsam für Erweckung, für Umkehr der Menschen unseres Landes zu Jesus! Beten wir für unsere Pfarrer und Pastoren, dass sie neu von der Macht des Wortes Gottes ergriffen werden, bibeltreu predigen und auf Jesus allein hinweisen. Und lassen Sie uns um Freimut beten, dass wir als Christen Jesus immer wieder im Alltag bekennen. Jesus allein kann retten!

Dass Jesus auch als Türöffner echter Gefängnistüren wirkt, kann neben dem Apostel Paulus in Philippi auch der tschechische Entwicklungshelfer Petr Jasek bezeugen. Auf den Seiten 6-8 geben wir seine tief eindrücklichen Erlebnisse im sudanesischen Gefängnis während seiner 14-monatigen Haft wieder. Die ganze Zeit über wusste er: „Jesus hat den Schlüssel zu meiner Gefängniszelle in der Hand.“

Die Reformation, die mit den 95 Thesen Luthers begann, öffnete dem Evangelium in deutscher Sprache ganz neue  Türen. Endlich konnte das normale Volk die Gute Botschaft auf Deutsch hören.  Was die Reformation für uns heute bedeutet, darüber lesen Sie auf Seite 9.  Außerdem möchten wir auf Seite 10 an die bolschewistische Oktoberrevolution im Jahr 1917 erinnern, die schließlich zur Formation des kommunistischen Ostblocks geführt hat. Die Hilfsaktion Märtyrerkirche würde es heute nicht geben, wenn Pfarrer Richard Wurmbrand sie nicht als Antwort auf die brutale Christenverfolgung hinter dem Eisernen Vorhang gegründet hätte.

Und auch hier können wir nur staunen, wie Gott in der Geschichte gehandelt hat: Mächte und Tyrannen sind gefallen und Gott hat Türen aufgestoßen für die Verbreitung des Evangeliums. IHM ist nichts unmöglich und IHM dürfen wir in großen wie in kleinen Dingen vertrauen. ER macht es gut!

Ihr

Manfred Müller

 

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