"...macht alle Menschen zu meinen Jüngern."
Zentralasien

"...macht alle Menschen zu meinen Jüngern."

Drei Männer, die sich vom Islam zum Christentum bekehrt haben, verbreiten das Evangelium in ihrer Heimt. Artikel ansehen

„Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.“ Apostelgeschichte 2, 46-47

Liebe Leser,

in dieser Ausgabe der Stimme der Märtyrer geht es um Beziehungen. Baluan, Shokan und Temir beispielsweise leben in Zentralasien – und sie verbindet ein tiefes Band der Freundschaft. Sie alle sind an einem Punkt in ihrem Leben Christen begegnet, die sich die Zeit genommen haben, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und mit ihnen über Jesus zu sprechen. Sie konnten Fragen stellen. Und sie konnten in das Leben der Christen hineinschauen, in dem sich Jesus widerspiegelte. So haben sie zum Glauben gefunden – und so wachsen sie auch weiter im Glauben: indem sie ihre Freundschaft zueinander pflegen, sich gegenseitig ermutigen, gemeinsam beten und voneinander lernen.

Bis Menschen den Weg zu Jesus finden, kann es dauern. In der Regel braucht es Beziehungen. Deshalb nehmen sich auch Baluan, Shokan und Temir Zeit, um andere auf diesem Weg zu begleiten. Sie investieren in ihre Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunde, um ihnen Jesus nahe zu bringen – und ihnen den Glauben vorzuleben. So werden Menschen zu Christen. Es entstehen kleine Hauskreise, die wiederum zu Gemeinden werden. Und so wächst Gottes Reich in Zentralasien.

Ishaku wiederum arbeitet als Pfarrer in Nigeria. Auch er weiß, wie wichtig Beziehungen sind. So reist er – unter Gefahr für sein eigenes Leben – regelmäßig in Gebiete seiner Heimat, in denen Glaubensgeschwister dringend Ermutigung, Trost und Unterstützung brauchen, weil sie von islamistischen Extremisten bedroht werden. Er besucht sie immer wieder, nimmt sich Zeit zuzuhören, betet und trauert mit ihnen – und steht ihnen auch ganz praktisch mit Hilfslieferungen zur Seite. Er weiß: Wir Christen brauchen einander, gerade in schwierigen Zeiten. Niemand von uns kann sein Christsein allein und in Abgeschiedenheit leben. Wir benötigen uns gegenseitig, um im Glauben zu wachsen und zu reifen.

Das ist eine Realität, die wir aus unserem eigenen Umfeld kennen: Wir brauchen einander. Übrigens auch als Werk. Der Berufung, verfolgten Geschwistern weltweit zur Seite zu stehen und über ihre mutigen Zeugnisse in Deutschland zu berichten, können wir nicht allein nachgehen. So freuen wir uns, dass wir dies zusammen mit Ihnen tun dürfen. Es ist Kennzeichen von Gemeinde, dass wir uns gegenseitig helfen, ermutigen, trösten und beistehen.

Und wir bleiben nicht bei uns stehen, sondern wollen auch unseren Mitmenschen ein Zeugnis für Jesus sein: Indem wir Ihnen zuhören, uns Zeit nehmen für ihre Bedürfnisse und ihnen „ganz nebenbei“ von Jesus erzählen.

Wie gut das wir einander haben! Ich wünsche Ihnen gute, tragfähige und segensreiche Beziehungen in der Gemeinde und darüber hinaus!

Ihr

Manfred Müller

Ausgabe September 2020

Corona-Krise
Überlebenshilfe für arme Christen

Corona-Krise

In vielen Ländern gehören Christen zur ärmsten Bevölkerungsschicht und geraten durch Corona-bedingte Lockdowns in Existenznot. Die HMK hilft.

Artikel ansehen
Pfarrer auf gefährlicher Mission
Nigeria

Pfarrer auf gefährlicher Mission

Ishaku Manawa arbeitet als Pfarrer in einer für Christen sehr gefährlichen Gegend. Er riskiert dort sein Leben, um andere Christen zu ermutigen und ihnen zu helfen.

Artikel ansehen
Online-Seminare zum Thema "Verfolgung"
Hinweis

Online-Seminare zum Thema "Verfolgung"

HMK-Referent Dr. Wolfgang Häde bietet eine Reihe von Online-Seminaren zum Thema "Verfolgung" an. Herzliche Einladung!

Artikel ansehen

Anteilnehmen und Lernen

„Stimme der Märtyrer“ – Das Magazin der Hilfsaktion Märtyrerkirche

Das Magazin gibt den um ihres Glaubens Willens verfolgten und bedrängten Christen eine Stimme durch ...

  • authentische Berichte von Glaubensgeschwistern,
  • ergreifende Reportagen über ungewöhnliche Erlebnisse,
  • interessante Länder-Infos und
  • aktuelle Gebetsanliegen.
Das alles und noch viel mehr finden Sie monatlich auf zwölf Seiten, die herausfordern und Mut machen.

Jetzt kostenlos abonnieren
Jetzt abonnieren

Unsere letzten Ausgaben