Freiheit in Christus im `Gefängnisland´
Eritrea

Freiheit in Christus im `Gefängnisland´

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„Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt.“

Kolosser  3,16

 

Liebe Leser,

Helen Berhane aus Eritrea, über die wir in dieser Stimme berichten (S. 6 - 8), singt Lieder zur Ehre Gottes. Die Gospelsängerin war in ihrem Heimatland mehr als zwei Jahre aufgrund ihres Glaubens inhaftiert. Wie schaffte sie es, trotz brutalster Folter Gott treu zu bleiben?

Es ist die Kraft Gottes, die in ihr gewirkt hat und wirkt. „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“, sagt Gott der HERR. Das Geheimnis von Helen und den anderen verfolgten Christen, über die wir in dieser Stimme berichten, ist die Gegenwart Gottes. Er hat verheißen bei seiner Gemeinde zu sein – auch im finsteren Tal der Verfolgung. Selbst in tiefster Nacht sang Helen Loblieder für Gott. Egal, was Menschen ihr antaten, wie zerschunden die Seele und das Herz war; Helen war nie ohne Trost.

Lesen Sie die bewegende Geschichte dieser unglaublich couragierten Frau, einer zeitgenössischen Märtyrerin. Lassen Sie sich auch von ihrem Buch „Mein Lied klingt aus der Nacht“ inspirieren. Sie finden es in unserem Shop.

Verfolgte Christen erleben immer wieder, dass Gott ihnen die Stärke gibt, die sie brauchen. Und deshalb werfen sie sich in ihrer ganzen Not ohne Zurückhaltung auf ihn. Es ist die Glaubensgewissheit, die durch alle Zeiten der Finsternis hindurch trägt.

Im Hebräerbrief steht das mutmachende Kapitel 11 über die Bewährung im Glauben. Durch die Zeugnisse von Menschen im Alten Testament werden Christen auch in unserer heutigen Zeit in ihrem Glauben ermutig und gestärkt, denn die weltumspannende Dimension der Liebe Gottes schlägt einen Bogen von uns selbst – den eigenen Herausforderungen  – hin zu den Christinnen und Christen und zu allen bedrängten Menschen in der Welt.

Doch während im ehemals „christlichen Abendland“ unser christlicher Glaube mehr und mehr verdunstet, ist trotz aller Verfolgung ein rasantes Anwachsen des Glaubens an Jesus Christus in der außereuropäischen Welt festzustellen.

Warum wächst in den Ländern der Verfolgung die Kirche?  Warum wächst Gemeinde bei uns nicht? Weil wir immer so ängstlich sind. Aber Jesus fordert uns auf, mutiger zu werden. Er ruft uns zu, im Luthertext steht: „Seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ Das Wort im Grundtext für „getrost“ lautet auch: mutig! Seid mutig!  Mutiger zu glauben, mutiger zu leben, mutiger das Evangelium zu verkündigen! Viel mutiger zu beten!

Wir können das „Mutigsein“ nicht im Vorfeld üben. Aber wir können darauf vertrauen, dass er uns zur rechten Zeit das geben wird, was wir brauchen.

HERR, mache uns mutiger im Bekennen unseres Glaubens und empfindsamer für das Leid unserer verfolgten Schwestern und Brüder. Das wünscht sich

ihr

Manfred Müller

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