Mein Mann starb für Christus
Indien

Mein Mann starb für Christus

Das Klopfen an seiner Tür jagte Pastor Harman Angst und Schrecken ein. Er ahnte, dass ein Besuch zu nachtschlafender Zeit nichts Gutes verheißen konnte. Als er an diesem 15. August 2015 die Tür öffnete, standen drei bewaffnete Mitglieder der militanten, maoistischen Naxaliten-Guerillas vor ihm. Und... Artikel ansehen

Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen

2. Kor. 4,9

Liebe Leser,

die Bibel lehrt uns, dass Gott in Leiden und Kreuz zu finden ist. „Glücklich sind, die verfolgt werden, weil sie nach Gottes Willen leben; denn ihnen gehört sein himmlisches Reich“, heißt es in Matthäus 5,10.

Diese Wahrheit leben uns die Christen vor, über die wir in dieser Stimme berichten. Wenn wir über das Schicksal der drei inhaftierten Christen im Sudan lesen, dann sind wir einerseits erschüttert über die Grausamkeit dieses Regimes, auf der anderen Seite kommt zum Vorschein, dass eben genau durch die inhaftierten Christen dort das Licht Gottes in den dunklen Kerkern strahlt. Ihre Standhaftigkeit und ihr Glaube bewegen und fordern uns heraus.

Mitten im grausamen Terror werden diese Christen zwar verfolgt, aber sind nicht verlassen. Unterdrückt, aber nicht verzweifelt. Ratlos, aber nicht kopflos. Niedergeworfen, aber nicht umgekommen.

In ihrer völligen Ohnmacht  erleben sie, wie der Glaube sie stark macht. Denn sie richten  ihr Leben an den Worten von Paulus aus, der aus der Gefangenschaft heraus von den Christen gefordert hat: „Seid standhaft und haltet am Glauben fest.“

Ob Christen im Sudan (S. 8/9), in Indien (Seite 6/7) oder in Pakistan (S. 10): Sie alle haben eines gemeinsam. Sie haben sein Wort bewahrt und seinen Namen nicht verleugnet. Nichts kann die, die in Jesus Christus sind, von IHM scheiden. In IHM ist Freude in allem Leide.

Ja, Verfolgung ist grausam. Aber wunderbar, wenn Christen erleben, dass es das Allergrößte ist, sich ganz für Jesus Christus hinzugeben. Er hat versprochen: Nur wer sein Leben hingibt, erhält es in einer viel tieferen Weise wieder. Nur in dieser tiefen Hingabe kann Jesus durch uns sein Reich aufrichten.

Von diesem Zeugnis der bedrängten Christen können wir lernen. Darum bringen wir die Zeugnisse in diesem Heft. In ihnen kommt etwas schier Unvorstellbares zum Vorschein: Standhaftigkeit und Glaube, der von einem Reich zeugt, das nicht von dieser Welt ist.

Im Leiden der bedrängten Christen wird das neue Leben von Christus sichtbar (2. Kor. 4,8-11). Leiden ist kein Verhängnis, sondern voller Verheißung.

Gott kann auch unser Leid in Segen verwandeln. Wie das konkret aussehen kann, sehen wir bei den verfolgten Geschwistern.

Ihr

Manfred Müller

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