Ein Imam wird Christ
Indien

Ein Imam wird Christ

Saqib wollte die Welt für den Islam gewinnen - doch dann gewinnt Christus ihn für sich. Artikel ansehen

Jesus spricht: In meinem Namen „wird gepredigt Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem und seid dafür Zeugen. Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.“

Lukas 24,47ff

 

Liebe Leser,

am 9. Juni feiern wir Pfingsten – den Tag, an dem die Jünger, vom Heiligen Geist für ihren weltweiten Dienst ausgerüstet wurden. Diese kleine Schar begann das Evangelium bis an die Enden der Erde zu tragen. Inzwischen ist die Schar unzählbar. Und wir gehören dazu. Gott hat auch uns seinen Geist versprochen, ebenso wie er auch uns zum Zeugendienst berufen hat.

„Zeuge“ – das ist die Übersetzung des altgriechischen Begriffes „Märtyrer“. Nur mit Hilfe des Heiligen Geistes sind wir in der Lage, Zeugen für Jesus Christus zu sein. Aus eigener Kraft schaffen wir es nicht, mit unserem Leben Zeugnis für ihn abzulegen. Das hat Petrus schmerzlich erfahren müssen: Tief und fest überzeugt von sich, verleugnete er Jesus aus lauter Angst gleich dreimal. In Markus 14,50 lesen wir, dass alle Jünger bei der Festnahme flohen. Niemand wollte mit ihm leiden.

Dann, zu Pfingsten, ein ganz anderes Bild: Ohne Scheu begannen sie zu predigen. Warum? Weil die Kraft des Heiligen Geistes nun in ihnen wirkte. Diese Kraft brauchen auch wir. Und unser Land braucht Christen, die ihren Glauben ohne Scheu bezeugen. Philipp Spitta dichtete vor knapp 200 Jahren diese Gebetsstrophe: „Du Heilger Geist, bereite ein Pfingstfest nah und fern; mit deiner Kraft begleite das Zeugnis von dem Herrn. O öffne du die Herzen der Welt und uns den Mund, daß wir in Freud und Schmerzen das Heil ihr machen kund.“

Mein Glaube mag klein und schwach sein. Wichtig ist, dass ich an einen starken Herrn glaube. So erklärte Petrus einst nach der Heilung des Gelähmten: „Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht (Apostelgeschichte 3,16).“ Es ist nicht mein Glaube, meine Anstrengung, die mich stark macht in Anfechtungen – sondern der Herr Jesus durch seinen Geist. Er selbst hat Saqib, Surjan, Kolah und Krishna dazu befähigt, trotz Anfeindungen, Gefängnis und Todesdrohungen an ihm festzuhalten – lesen Sie ihre bewegenden Geschichten auf den Seiten sechs bis zehn.

Gott hat diese Christen aus Indien durch seinen Heiligen Geist stark gemacht, für ihn zu leiden – und es ist derselbe Geist, der auch in unseren Herzen wohnt. Deshalb: Seien wir getrost und unverzagt! Wir müssen nicht aus uns heraus stark sein. Wenn Stürme in unserem Leben kommen und unser Glaube auf die Probe gestellt wird, dann dürfen wir unserem Herrn vertrauen. ER macht uns stark und spricht zu uns: „In meinem Namen sollen alle Völker zur Umkehr aufgerufen werden, damit sie Vergebung ihrer Sünden empfangen. Ihr seid Zeugen für das alles. Ich aber werde die Kraft aus der Höhe auf euch herabsenden, wie mein Vater es versprochen hat.“

Ihr

Manfred Müller

Ausgabe Juni 2019

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