Ein Fulani findet Jesus
Nigeria

Ein Fulani findet Jesus

Abdul gehört zum Stamm der Fulani-Viehhirten und war an brutaler Christenverfolgung beteiligt. Doch dann begegnet ihm Jesus und er wird Christ. Artikel ansehen

"Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen."

1. Korinther 15, 9f.

Liebe Leser,

„vom Saulus zum Paulus“, so haben wir die aktuelle Stimme der Märtyrer betitelt. In ihr erzählen wir dieses Mal die Lebensgeschichten von Menschen, die als ehemalige Muslime in Christen ihre Feinde sahen – bis sie schließlich selbst Jesus Christus begegneten und ihr Leben eine 180°-Wendung nahm.

Da ist zum Beispiel Abdul aus Nigeria. Er gehört dem Stamm der Fulani an. Die gleichnamigen radikal-islamistischen Fulani-Rebellen überfallen immer wieder christliche Dörfer und hinterlassen keine Überlebenden. Auch Abdul hat im Namen des Islam getötet. Doch dann kommt er eines Tages „zufällig“ an einer Kirche vorbei und hört, dass Jesus der einzige Weg in den Himmel sei. Das bringt ihn ins Fragen. Seine Suche nach der Wahrheit beginnt, an deren Ende seine Bekehrung steht: Abdul entscheidet sich dafür, Christ zu werden. Nun ist er plötzlich der Verfolgte, seine Familie bedroht ihn mit dem Tod, weil er den Islam verlassen hat. Abdul muss fliehen. Seine Geschichte können Sie hier lesen.

Auch Hafiz muss flüchten, nachdem er den muslimischen Glauben seiner Familie gegen den persönlichen Glauben an Jesus Christus eingetauscht hat. Erst wird er deswegen verhaftet und auf unbestimmte ins Gefängnis geworfen. Dann verstößt ihn seine Familie nach seiner unerwarteten Freilassung, Mordanschläge werden auf ihn verübt. Dennoch ist er fest entschlossen, die Gute Nachricht gerade denen zu bringen, die ihn verfolgen. Lesen Sie sein starkes Zeugnis hier.

Vom Verfolger zum Verfolgten. Das ist auch der Lebensweg von Saulus, der zu Paulus wird. Seine unverhoffte Begegnung mit Jesus führt dazu, dass er nicht nur aufhört, Christen zu verfolgen und sie zu töten. Nein, er wird selbst zu einem der glühendsten Nachfolger Jesus – bis in den Tod, den er dafür erleidet. Diese Geschichte der Bibel, dieses Wunder der radikalen Veränderung, wiederholt sich heutzutage noch immer in den Ländern der Märtyrer, in denen Christen wegen ihres Glaubens bedrängt, benachteiligt oder gar getötet werden. Aber: Jesus begegnet seinen Verfolgern. Seine Liebe lässt aus Feinden Nachfolger werden. Und aus hasserfüllten Angreifern liebevolle Diener, die bereit sind, alles zu geben.  

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir unseren verfolgten Geschwistern dabei helfen, das Evangelium zu verbreiten. Auch wenn sie dafür vielleicht noch mehr Verfolgung erleiden; aber nur so können auch ihre Verfolger die Gute Nachricht hören und gerettet werden. So kann Gottes Reich wachsen – allen Widrigkeiten zum Trotz.

Ich hoffe, dass diese Ausgabe der Stimme der Märtyrer sie ermutigt. Gott kann die härtesten Herzen berühren und aus den größten Feinden des Evangeliums seine mutigsten Verfechter machen. Jesu Liebe siegt. Sein Reich wächst. Allen Feinden zum Trotz.

Ihr

Manfred Müller

Ausgabe August 2019

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