Hoffnung, die jeden Preis wert ist
Bangladesch

Hoffnung, die jeden Preis wert ist

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„Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“

Lukas 24,34

Liebe Leser,

nach den Wintermonaten erwacht die Natur und neues Leben zeigt sich. Es ist Frühling! Das Grün sprießt aus der Erde, die Frühlingsluft beschwingt und die Sonne schickt wieder ihre wärmenden Strahlen. Ich kann über dieses Wunder nur staunen.

Zu Ostern ist etwas noch viel Größeres geschehen. Petrus schreibt: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ (1. Petrus 1,3)

Jesus hat den Tod besiegt. Der Preis für unsere Übertretungen ist bezahlt. Der Zugang zum ewigen Leben ist eröffnet. Das ist unsere Hoffnung. Aber noch sind wir hier, auf der Erde, in einem vergänglichen Körper. Noch haben die ewigen Frühlingstage nicht begonnen. Noch ist das irdische Leben unsere Berufung – mit allem Schweren und allem Leid. Aber darüber hinaus erwarten wir schon jetzt den Anbruch des kommenden neuen Morgens!

Bis dahin haben wir viel zu tun. Es gilt, Gottes Berufung für uns zu leben. Wir sind Salz und Licht für eine vergehende und dunkle Welt. Was können wir tun? Der Psalmist bringt es auf den Punkt: „Hoffe auf den HERRN und tue Gutes.“ (Psalm 37,3)

Unser Projektpartner in Ägypten hat diesen Rat zutiefst verinnerlicht. Er hat das Leid in den Augen unzähliger Kinder in den Slums von Kairo gesehen und den Ruf Gottes gehört. Er hat sich aufgemacht zu denen, die zwischen Müllbergen arbeiten müssen, oft mangelernährt sind und ohne jegliche Bildung oder Perspektive für die Zukunft sind – und hat Kindergärten gegründet, in denen diese Kinder nicht nur Lesen und Schreiben lernen, sondern vor allem erfahren dürfen, dass sie wertvoll und geliebt sind. Die Arbeit ist nicht einfach und braucht unsere Unterstützung. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Stimme der Märtyrer (hier zu bestellen) wie mithilfe der HMK diesen Ärmsten der Armen Hoffnung geschenkt wird.

Hoffnung sieht, was noch nicht ist. Noch leben wir hier auf dieser Erde, inmitten von Not und Elend, aber dennoch wissen wir: Sünde und Tod haben nicht das letzte Wort, das hat Jesus! Jesus regiert. Und einmal werden wir ohne Leid für immer mit unserem Herrn vereint sein. Als Fedu aus Bangladesch, ein ehemaliger Imam, anfängt in der Bibel zu lesen, findet er diese Hoffnung. Sie ist für ihn so kostbar, dass er dafür sogar soziale Ausgrenzung und Schläge in Kauf nimmt. Lesen Sie hier seine Geschichte.

Christus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden! Das ist unsere Hoffnung. Diese Hoffnung wollen wir weitergeben, koste es was es wolle. Die Welt um uns her ist eine Welt in Not. Menschen, die die Hoffnung verlieren, brauchen das Evangelium. Lassen Sie uns Ostern zum Anlass nehmen, neu darüber nachzudenken, wie wir diese froh- und freimachende Botschaft weitergeben können.

Frohe und gesegnete Ostern!

Ihr

Manfred Müller

Ausgabe April 2019

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