Lebendiges Wasser für alle
Kolumbien

Lebendiges Wasser für alle

Sofia leitet eine christliche Schule im Dschungel Kolumbiens. Dafür nimmt sie Anfeindungen und sogar Morddrohungen in Kauf. Artikel ansehen

Ausgabe September 2019

Gegen die Angst
Arabische Halbinsel

Gegen die Angst

Ibrahim suchte in der Bibel Argumente gegen das Christentum - und begegnete darin stattdessen Jesus. Als konvertierter Christ hat er nun mit Verfolgung zu kämpfen.

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Uganda

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Marc entschied sich, Christ zu werden, und wurde daraufhin von seiner Familie verstoßen.

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Evangelisation trotz Anfeindung
Indien

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Obwohl er dafür verfolgt wird, evangelisiert ein Familienvater in Indien und gründet Gemeinden.

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"Fürchte dich nicht, glaube nur!"

Markus 5,36

Liebe Leser,

Sofia ist Leiterin einer kleinen christlichen Schule. Doch während an deutschen Schulen Lehrer- und Geldmangel beklagt wird, hat Sofia mit Herausforderungen ganz anderer Art zu kämpfen: Ihre Schule befindet sich mitten in einem Gebiet, das von Drogenkartellen beherrscht wird. Mehr als einmal hat sie deswegen Morddrohungen erhalten. Die Rauschgiftmafia will sie und ihre Arbeit dort nicht haben. Denn die Kinder lernen in ihrem Unterricht, dass es nur eine Macht gibt, deren Herrschaft es anzuerkennen gilt: Jesus und die Macht seiner Liebe. So ermutigt Sofia die Kinder und ihre Familien beispielsweise, Obst und Gemüse anstatt Rauschgiftpflanzen anzubauen.

Aber Sofia hat nicht nur die Mafia, sondern auch fanatische indigene Gruppierungen gegen sich. Die sehen ihr „kulturelles Erbe“ bedroht, weil Sofia sich weigert, traditionelle magischen Riten und naturreligiösen Praktiken weiterzugeben. „Sie haben versucht, mich und meinen Mann umzubringen“, erzählt Sofia. Doch sie bleibt unbeirrt. „Ich gehe hier nicht weg, ich will ein Licht sein mitten in der Finsternis!“ Dafür nimmt sie große Gefahr in Kauf – Angst hat sie keine. Hier lesen Sie mehr über Sofia.

Angst – als Reaktion auf gefährliche Situationen hat sie durchaus ihre Berechtigung. Sie befähigt uns, wachsam zu sein und in der Not fliehen oder uns verteidigen zu können. Aber Angst kann auch lähmen und uns daran hindern, Gottes Ruf zu folgen. Sie kann größer sein als das Vertrauen in die Zusagen und Verheißungen des uns liebenden, himmlischen Vaters, dem allmächtigen und ewigen Gott. 

Der Gründer unserer Mission, Pfarrer Richard Wurmbrand, beschreibt, wie er 1948 von den Kommunisten in Rumänien gefangen genommen wurde. Sie hatten ihn in ein Auto gezerrt und mit vorgehaltener Pistole entführt. Während er in dem Auto saß, wollte die Angst in ihm aufsteigen. Doch dann erinnerte er sich an das Wort Jesu „Fürchte dich nicht“. Was auch immer heute geschehen mag: Jesus ist größer als jede Not. Er wacht über uns. Darum brauchen wir keine Angst zu haben. Übrigens: Es lohnt sich, die neue Biographie von Richard und Sabina Wurmbrand „Ungebrochen: Die Kraft der Hoffnung“ zu lesen.

Diese Ausgabe der Stimme der Märtyrersoll uns daran erinnern, dass wir keine Angst zu haben brauchen. Im Gegenteil: Die Berichte wollen uns ermutigen, unser Vertrauen ganz auf Jesus zu setzen. Und dann dürfen auch wir staunend erleben, wie der HERR sein Reich mit uns baut.

Es grüßt Sie herzlich Ihr

Manfred Müller

Anteilnehmen und Lernen

„Stimme der Märtyrer“ – Das Magazin der Hilfsaktion Märtyrerkirche

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