Feiheit hinter Gittern
Iran

Feiheit hinter Gittern

Ein iranischer Schwerverbrecher kommt zum Glauben, weil er im Gefängnis einem Christen begegnet, der ihm von Jesus erzählt. Artikel ansehen

Ausgabe Oktober 2020

Im Gefängnis mit Richard Wurmbrand
nach einem Text von Todd Nettleton

Im Gefängnis mit Richard Wurmbrand

Pastor Andrew Brunson war fast zwei Jahre in türkischer Haft und wäre daran fast zerbrochen. Er berichtet.

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Hilfe für Christen in Haft
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Hilfe für Christen in Haft

Als HMK helfen wir in verschiedenen Ländern Christen, die aufgrund ihres Glaubens im Gefängnis sind.

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HMK-Referent Dr. Wolfgang Häde bietet eine Reihe von Online-Seminaren zum Thema "Verfolgung" an. Herzliche Einladung!

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„Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.“ Hebräer 13,3

Liebe Leser,

dieses Bibelwort aus Hebräer ist seit jeher der Leitspruch unserer Arbeit als Hilfsaktion Märtyrerkirche. Pfarrer Richard Wurmbrand, Gründer unseres Werkes, war selbst insgesamt 14 Jahre bei teils schwerster Folter in rumänischen Gefängnissen inhaftiert. Als er schließlich von Christen aus dem Westen freigekauft worden war, lautete eine seiner Botschaften an die Gläubigen jenseits des Eisernen Vorhangs: „Als man mich im Gefängnis auf die Fußsohlen schlug, schrie meine Zunge, sie war nicht geschlagen worden. Sie schrie aber, weil Zunge und Füße Glieder desselben Körpers sind. Ihr Christen im freien Teil der Welt seid Teil desselben Leibes Christi, der heute in Gefängnissen geschlagen wird, der jetzt die Blutzeugen Jesu Christi stellt.“

Tatsache ist: Auch heute noch leiden unzählige Christen unter teils menschenunwürdigen Bedingungen hinter Gittern. Sie wurden aus einem einzigen Grund verhaftet: weil sie Christen sind. Schon die ersten Apostel wurden von den damaligen Führern des Volkes ins Gefängnis geworfen, um sie daran zu hindern, „in Namen Jesu zu lehren“ und das Evangelium zu verkünden. In zahlreichen Ländern, wie beispielsweise dem Iran, Pakistan oder auch dem Norden Nigerias gilt aktuell dasselbe: Jesusnachfolger werden gefangen genommen und man versucht, sie mundtot zu machen. Das Christentum soll sich nicht weiter ausbreiten. Gottes Reich soll nicht wachsen.

Umso erstaunlicher ist es, was unsere Partner gerade aus diesen Ländern berichten: Menschen kommen zum Glauben an Jesus. Christen lassen sich nicht den Mund verbieten und verkünden weiterhin das Evangelium, trotz der Gefahren, die das für sie mit sich bringt. Sogar im Gefängnis gewinnen sie andere für Jesus. So erzählt Amir beispielsweise seinem Zellengenossen Reza die biblische Geschichte vom verlorenen Schaf. Und Reza kommt zum Glauben. Kurz vor der Vollstreckung seines Todesurteils kann er wiederum seinem Bruder von der Hoffnung berichten, die er in Jesus gefunden hat. Sein Bruder wird dadurch Christ – und zeigt seinen Freunden den Weg zu Jesus … es ist eine wunderbare Geschichte, wie Gott trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der Schwierigkeiten, die seiner Gemeinde in den Weg gelegt werden, wirkt und letztendlich siegt. Lesen Sie hier mehr davon!

Für uns, die wir nicht von Gefängnis oder Folter bedroht sind, gilt: Stehen wir unseren gefangenen Brüdern und Schwestern zur Seite! Wir gehören zu einem Leib. Helfen wir ihnen! Beten wir für sie! Lassen wir sie nicht allein. Mit unseren Projekten in Ländern wie Nigeria, Pakistan oder auch Nepal versuchen wir als Hilfsaktion Märtyrerkirche genau das zu tun – lesen Sie hier mehr darüber.

Ihr

Manfred Müller

Anteilnehmen und Lernen

„Stimme der Märtyrer“ – Das Magazin der Hilfsaktion Märtyrerkirche

Das Magazin gibt den um ihres Glaubens Willens verfolgten und bedrängten Christen eine Stimme durch ...

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