Mit Jesus im Gefängnis
Bhutan

Mit Jesus im Gefängnis

Pastor Tandin Wangyal musste ins Gefängnis, weil er in seinem Heimatland Bhutan Jesus bezeugt. Artikel ansehen

Ausgabe November 2019

Wenn Gott heimlich seine Engel schickt
Nepal

Wenn Gott heimlich seine Engel schickt

Ein HMK-Mitarbeiter hat die Christen in Nepal besucht und berichtet über ihre schwierige Situation.

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Christen der Rohingya werden bedroht
Bangladesch

Christen der Rohingya werden bedroht

Rohingya-Flüchtlinge, die sich bekehrt haben, werden in den überwiegend muslimischen Flüchtlingslagern in Bangladesch verfolgt .

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Bericht aus iranischem Gefängnis
Tage der verfolgten Gemeinde

Bericht aus iranischem Gefängnis

Dan Baumann war in iranischer Haft zum Tode verurteilt worden. Auf der "Tagen der verfolgten Gemeinde" wird er darüber berichten.

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"Und sie verließen alles und folgten ihm nach."

Lukas 5,11b

Liebe Leser,

es ist gut, einmal darüber nachzudenken, was uns unser Glaube kosten darf. Die Jünger durfte ihr Glaube alles kosten, weil sie in Jesus einen Schatz gefunden hatten, den sie nicht mehr verlieren wollten. So hat sich ihr Glaube sogar im Leiden bewährt. Alle Jünger, bis auf Johannes, starben den Märtyrertod.

Lukas schreibt an anderer Stelle, dass es durch viele Bedrängnisse hindurch geht. Es ist gut, wenn wir das wissen. Dann sind wir nicht überrascht, wenn in unserem Leben Dinge nicht so laufen, wie wir uns das gedacht haben. Das ist kein Betriebsunfall. Das gehört zur Nachfolge dazu. Durch die Bedrängnisse hindurch geht der Weg in das Reich Gottes. Billiger ist Nachfolge auch für uns nicht zu haben. Es hilft uns, das zu wissen, weil wir so lernen, auch die schwierigen Dinge im Glauben richtig einzuordnen.

Die Bibel hilft uns dabei. Das ganze Wort Gottes, nicht nur ein paar Lieblingsstellen. Sein Wort klärt uns auf, rückt uns die Prioritäten zurecht, öffnet uns die Augen für die Verlogenheit unserer Zeit und Welt und ruft uns auf, jetzt einen radikalen Schnitt zu machen: Wir wollen da nicht länger mitmachen. Wir wollen Jesus nachfolgen. Der Glaube an Jesus macht uns stark (Apostelgeschichte 3,16). Nichts anderes kann uns stark machen.

Unsere bedrängten Geschwister wissen das. Sie müssen nur allzu oft wirklich alles verlassen. Lesen Sie hier die Erfahrungen von Pastor Tandin Wangyal aus Bhutan und hier den Bericht aus Nepal. Beten wir für unsere verfolgten Geschwister. Eine gute Gelegenheit ist auch in diesem Jahr wieder der weltweite Gebetstag für verfolgte Christen am 10. November.

Beten wir aber auch für unser Land. Beten wir, dass Menschen Hunger bekommen nach dem Wort Gottes, dass unsere Gemeinde einladende Zeugen des Evangeliums sein dürfen. Vielerorts müssen unsere Geschwister die Kosten der Nachfolge sehr genau überschlagen. Sie könnten ein gutes und ruhiges Leben führen, ihren Glauben für sich behalten, aber sie tun das nicht. Die Gemeinde Jesu wächst durch das mutige Zeugnis und große Opfer der Gemeinde. Beten wir für unsere Geschwister in Nepal, China, Nigeria, Bhutan … und beten wir für unser Land! Was wir hier wieder brauchen, ist der gleiche, hingegebene, mutige Glaube. Wir brauchen hierzulande mutige Christen, kühne Gemeinden und Jesus-liebende-Kirchen, die die Frage, was uns unser Glaube kosten darf, mit einem Wort beantworten können: ALLES!

„Und sie verließen alles und folgten ihm nach.“ Wo fängt das an? Bei mir. Jeden von uns ruft Jesus aus der Kuschelecke eines Wohlfühlchristentums. Jeder von uns steht vor der Frage: Was darf mich mein Glaube kosten? Angesichts des Vorbilds der bedrängten Gemeinde sind wir jetzt gefragt, darüber nachzudenken.

Ihr

Manfred Müller

Anteilnehmen und Lernen

„Stimme der Märtyrer“ – Das Magazin der Hilfsaktion Märtyrerkirche

Das Magazin gibt den um ihres Glaubens Willens verfolgten und bedrängten Christen eine Stimme durch ...

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