Wenn der Verhör- zum Gottesdienstraum wird
China

Wenn der Verhör- zum Gottesdienstraum wird

In China nimmt die Christenverfolgung von Seiten der Regierung wieder zu. Hier das Beispiel der "Frühregen-Bündnis-Kirche". Artikel ansehen

Ausgabe Mai 2020

Online-Seminare zum Thema "Verfolgung"
Hinweis

Online-Seminare zum Thema "Verfolgung"

HMK-Referent Dr. Wolfgang Häde bietet eine Reihe von Online-Seminaren zum Thema "Verfolgung" an.

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Die Lage unserer Projektpartner vor Ort
Corona-Krise

Die Lage unserer Projektpartner vor Ort

Auch die Länder, in denen Christen verfolgt werden, sind von der Corona-Pandemie betroffen. Hier ein paar Zeilen von unseren Projektpartnern vor Ort, die uns Anfang diesen Jahres erreicht haben.

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Leiden überwinden im Blick auf Jesus
Ein Wort von Winrich Scheffbuch

Leiden überwinden im Blick auf Jesus

Lesen Sie ein geistliches Wort von Winrich Scheffbuch zum Thema Leid und Verfolgung in Zeiten von Corona.

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Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

1. Johannes 5,4b

Liebe Leser,

dass Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht! Das wissen wir. Das glauben wir. Aber dennoch: Leiden gehört zu dieser Weltzeit. Als Christen stehen wir in der Spannung zwischen dem Schon und dem Noch nicht der Wirklichkeit des Gottesreiches. Schon hat es begonnen. So sagt Jesus: „so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen“ (Lukas 11,20). Und doch lehrt er uns wenige Verse zuvor zu beten: „Dein Reich komme“ (Lukas 11,2). Noch stehen wir in „dieser Zeit Leiden“ und warten ängstlich auf die „Herrlichkeit“ (Römer 8,18f). Wir sind angefochten und verletzlich. Die Corona-Pandemie macht uns das nun überdeutlich.

In den westlichen Wohlstandsländern haben auch wir Christen lange Zeit das Leiden verdrängt. Der große Menschheitstraum von Gesundheit, Bequemlichkeit, Komfort, Wunder, Erfolg und Wellness hat uns alle mitgerissen, als seien das die höchsten Ziele im Leben. Hauptsache gesund, so sagt man ja.

Im Machbarkeitswahn wähnte man sich sicher, als ob wir alles könnten. Yes, we can! Ja, wir schaffen das! Aber das stimmte nie. Und spätestens, wenn uns ein Leiden traf, haben wir das schmerzlich erfahren müssen. Dann haben wir das als Übel, als ein ärgerliches Unglück empfunden, als unverdiente Lebensführung. Die Folge: Schwermut, Bitterkeit, Resignation. Und in unserer Seele wurde es dunkel. Wie kann Gott das zulassen?

Aber Gott will es ja gar nicht zulassen. ER hat sich in Jesus längst zu uns aufgemacht „damit wir das Leben haben und volle Genüge“ (Johannes 10,10). Nur von Gott her mit der Bibel in der Hand können wir die Leiden dieser Zeit annehmen. Allein Gottes Wort ist unsres Fußes Leuchte (Psalm 119,105). Wer Jesus nachfolgt, muss nicht in der Finsternis bleiben. Nein, er darf das Licht des Lebens entdecken.

Weil der Glaubende sich im Leben und im Sterben bei Jesus geborgen weiß, muss er nicht fliehen vor dem Leiden dieser Welt – egal, ob das nun Misserfolg, eigenes Versagen oder Schuld ist. Zu den schlimmsten Leiden dieser Welt gehören die Krankheitsnöte im Schatten des Todes. Nur im Kreuz von Jesus ist Hoffnung und Zuversicht, anders gibt es keine Erlösung und kein Heil. Jesus schenkt seinen Sieg, wenn wir mit unserem Können am Ende sind. In der Kraft seiner Auferstehung möchte er mehr Raum in uns gewinnen. Er hat überwunden. Und darum ist unser Glaube an den Überwinder Jesus schon der Sieg, der die Welt überwunden hat. Das gibt uns Hoffnung, und diese Hoffnung müssen wir gerade jetzt weitergeben. Eine Welt in Not ist um uns her. Eine Welt, in der „die Menschen vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen“ (Lukas 21,26). Ihnen haben wir das Wort der Hoffnung weiterzugeben.

Lesen Sie hier wie diese Hoffnung in China weitergegeben wird. Und lesen Sie Gedanken von Pfarrer Winrich Scheffbuch zum Thema „Wie im Blick auf Jesus Leiden überwunden werden kann“. Gedanken, die jetzt auch für uns tröstlich sind.

Ihr

Manfred Müller

Anteilnehmen und Lernen

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