Wie ein radikaler Moslem Jesus kennenlernte
Ägypten

Wie ein radikaler Moslem Jesus kennenlernte

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Ausgabe Mai 2018

Brennende Bibeln
Indien

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Nach einem traumatischen Jahr 2017 für die Christen in Indien tobt nun eine noch größere Christenverfolgung mit grausamen Ausschreitungen. Die Angriffe auf Christen durch Hindus haben sich im vergangenen Jahr verdoppelt. 2017 waren 736 Angriffe verzeichnet worden, 2016 waren es 348 gewesen. Das geht...

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Wo Christen stolz auf Märtyrer sind
Ägypten

Wo Christen stolz auf Märtyrer sind

Martin Mosebach hat in Ägypten die Familien der 21 koptischen Männer besucht, die 2015 von IS-Terroristen ermordet wurden. Der Autor hat einen bewegenden Reisebericht geschrieben. Im Gespräch mit der HMK erklärt er, warum Christen in Europa die Kopten zum Vorbild nehmen sollten.

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Traurigkeit verwandelt sich in Freude
Pakistan

Traurigkeit verwandelt sich in Freude

Adil* stand an der Straßenecke und war traurig. Er sah, wie andere Kinder jeden Tag an ihm vorbei zur Schule liefen. Er träumte davon, selbst einmal eine Uniform tragen zu dürfen und Lesen und Schreiben zu lernen. Doch seine Mutter konnte es sich nicht leisten, ihren Sohn auf eine Schule zu schicken...

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"...die werden den Tod nicht schmecken...“ 

Matthäus 16,28

 

Liebe Leser,

dieses Bibelworte könnte beschreiben, was die 21 koptischen Märtyrer 2015 an einem libyschen Strand erfahren haben. Die Nachricht ihrer brutalen Ermordung durch Terroristen des IS und das Video dieser furtbaren Tat gingen um die Welt.

Die Terroristen wollten Schrecken, Tod, Grausamkeit und dAngst verbreiten. Dazu sollte das grausame IS-Propaganda-Video dienen.

Aber das Video (welches ich mir NICHT angesehen habe) zeigt die jungen Männer im Gebet oder in vollkommener Ruhe, und dann, als ihnen die Messer an die Kehlen gesetzt werden, hört man den Bekenntnisruf: „Herr Jesus.“ Wer waren diese Männer, die im Angesicht des Todes so standhaft ihren Glauben bekannt haben?

„Märtyrer“ ist ein griechisches Wort und bedeutet „Zeuge“. Die 21 waren Zeugen Jesu. Sie haben noch mit ihrem Sterben bekannt, dass die Jesushoffnung trägt, was auch geschieht. Die 21 als „Opfer“ zu bezeichen, würde ihrem Bekenntnis die Spitze abbrechen. Sie hätten gehen können. Das war das „Angebot“ der Mörder: „Sprecht das muslimische Glaubensbekenntnis und ihr könnt gehen.“ Sie wollten Jesus treu blieben, ihrem HERRN.

Ihr Martyrium ist dafür das Zeugnis, der Erweis ihres Glaubens, der Ausdruck ihrer Liebe zu Jesus. Mit seinem Namen auf den Lippen starben sie. Da muss ich unwillkürlich an den Bachkantate denken: „Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten Kraft deiner Angst und Pein!“ „Wer so stirbt, der stirbt wohl.“

Märtyrer sind mit ihrem unerschütterlichen Vertrauen mitten im Leiden Vorbilder für einen Glauben, der sich im Leben und im Sterben an Jesus klammert.  „Wir müssen unseren modernen Umgang mit der Bibel immer am Glauben der Märtyrer messen“, schreibt ein vielfach ausgezeichneter Autor in dieser Ausgabe der Stimme. Er hat die Familien und Gemeinden der 21 Kopten besucht.

„Den Tod nicht schmecken“ – sind wir so im Glauben geborgen, dass wir darauf vertrauen, dass Jesus auch uns einmal durch diese letzte Schranke tragen wird? Die Frage für uns ist weniger, ob wir angesichts von Terroristen den Mut hätten zu bekennen, sondern ob, wir da, wo Gott uns hingestellt hat mit Jesus leben und Ihn bekennen. IHN, Jesus, den Sieger, den HERRN, den Retter!

Weil Jesus wirklich alle Macht im Himmel und auf Erden hat, können die Gläubigen in der Bedrängnis beten: „Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!“

Wir können das Schwere und das Leid nur mit Jesu Hilfe tragen. Nur durch IHN können wir standhaft bleiben. ER will auch uns tragen. Wissen wir das noch?

Die bösen Mächte können der Gemeinde Jesu alles nehmen, aber sie können sie nicht von ihrem Herrn trennen.

„Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; du hast's in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja.“

Haben wir diesen Glauben? Ist unser Leben von dieser Zuversicht geprägt? Vermehren wir SEIN Lob?

Die Kopten haben den Glauben und die Liturgie der frühen Christenheit bewahrt – der „Märtyrerkirche". Möge Gott auch uns ganz neu den Glauben stärken und uns zu mutigen Zeugen seines wunderbaren Evangeliums machen.

Ich wünsche Ihnen und mir neuen Mut zum Jesusbekenntnis!

Ihr

Manfred Müller

 

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