Gott handelt trotz Chaos und Verzweiflung
Iran

Gott handelt trotz Chaos und Verzweiflung

Ein Missionar aus dem Iran berichtet über die Situation und Gottes Wirken im Land. Artikel ansehen

Ausgabe Januar 2020

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Türkei

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"Wer weiß, ob du nich gerade um dieser Zeit willen zur königlichen Würde gekommen bist?"

Esther 4,14b

Liebe Leser,

gerade ist der Iran in den Schlagzeilen. Dieses gewaltige Land mit seiner tausendjährigen Geschichte und ältesten kulturellen Spuren steht unter dem Druck von Sanktionen. Das Land und die Menschen leiden zunehmend darunter. Das ist auch eine der Ursachen der jüngsten Unruhen. Im Februar 1979 hatte Ajatollah Khomeini die Macht übernommen – gefeiert von Millionen. Heute, 40 Jahre später, herrscht Ernüchterung, die Mullahs haben das Land fest im Griff.

Trotzdem ist der Iran recht gut entwickelt. Die Menschen sind freundlich und offen – auch für den Glauben an Jesus. Die Gemeinde Jesu im Land wächst. Doch sie zahlt einen hohen Preis für ihren Glauben: Die Konvertierung zum Christentum steht unter Todesstrafe. Irans Geheimpolizei ist allgegenwärtig, es drohten Verhaftung und Folter.

Nichtsdestoweniger leben und bekennen die Konvertiten aus dem Islam ihren Glauben. Dieser Mut beeindruckt – so wie im Alten Testament die Geschichte Esthers: Ihr Onkel hatte ihr angesichts einer großen Bedrohung des Gottesvolkes klar gemacht: „Wenn du zu dieser Zeit schweigen wirst, wird eine Hilfe und Errettung von einem andern Ort her den Juden erstehen.“ Esther hätte sich für ein bequemes Leben entscheiden können, aber sie riskierte alles und wandte sich unter Lebensgefahr an den mächtigen persischen König.

Heute, tausende Jahre später, wird das Gottesvolk in demselben Gebiet, das jetzt Iran heißt, wieder bedroht. Und wieder entscheiden sich die Gläubigen gegen das bequeme Leben, gegen den Mainstream der Mehrheitsreligion, für ein Leben im Gehorsam gegenüber Gottes Gebot und Auftrag.

Esther wurde damals durch Gottes Führung zur Retterin für ihr Volk. Nun fordert Gott uns auf, dem bedrängten Gottesvolk beizustehen. Gott will durch Sie und mich vielen Menschen helfen. Lassen sie uns an unsere leidenden Geschwister in den Ländern der Märtyrer denken! Wer weiß, ob wir nicht gerade um dieser Zeit willen die Möglichkeiten und Mittel haben zu helfen?!

Lesen Sie also in dieser Ausgabe der Stimme der Märtyrer, wie Gottes Geist mächtig unter den Iranern wirkt – und warum unsere Kontakte, die im Iran leben und arbeiten, davon ausgehen, dass diese Bewegung wie eine Welle auf den gesamten Nahen Osten überschwappen wird.

Der Herr sorgt dafür, dass seine Gemeinde wächst und sein Reich gebaut wird. Ich lade Sie ein, mit mir darüber zu staunen, wie seine Herrlichkeit und Kraft gerade im Nahen Osten sichtbar wird.

Ihr Manfred Müller

Anteilnehmen und Lernen

„Stimme der Märtyrer“ – Das Magazin der Hilfsaktion Märtyrerkirche

Das Magazin gibt den um ihres Glaubens Willens verfolgten und bedrängten Christen eine Stimme durch ...

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