Mit Jesus in den Dschungel
Kolumbien

Mit Jesus in den Dschungel

Eine Familie riskiert alles, um den Ureinwohnern Kolumbiens die Gute Nachricht zu bringen. Artikel ansehen

Ausgabe August 2020

Karibik, Kommunismus, Kirchenwachstum
Kuba

Karibik, Kommunismus, Kirchenwachstum

Die Gemeinde in Kuba wächst – trotz staatlicher Repressalein gegen Christen. Dr. Ricardo Pereira, Bischof der methodistischen Kirche in Kuba, berichtet.

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Hilfe für geflüchtete Christen
Burkina Faso

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Vor allem im Norden Burkina Fasos greifen radikale Islamisten Kirchen, Gottesdienste und Pastoren an. Mehr als 8.000 Christen mussten bisher flüchten.

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Entführungen und Zwangskonversionen nehmen zu
Pakistan

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In Pakistan werden immer mehr Mädchen und junge Frauen von Muslimen entführt, zwangsverheiratet und zum Islam gezwungen.

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„Das Licht scheint in der Finsternis.“ Johannes 1,5

Liebe Leser,

In dieser Ausgabe der Stimme der Märtyrer berichten wir über zwei Länder Mittel- und Südamerikas, in denen Christen wegen ihres Glaubens leiden müssen: Im kommunistischen Kuba beispielsweise werden Christen systematisch benachteiligt. Sie dürfen keine Kirchengebäude errichten. Ihnen werden oft Arbeitsplätze und Bildungschancen verwehrt. Wenn Kirchenleiter sich Vorgaben des Staates, die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen, widersetzen, werden sie zum Verhör vorgeladen. Manche Christen werden von Staat engmaschig überwacht.

In Kolumbien hingegen ist nicht der Staat an sich der Verfolger, sondern die verschiedenen Akteure der nun schon seit geraumer Zeit anhaltenden bewaffneten Konflikte: Links-gerichtete Rebellen und rechtsgerichtete paramilitärische Organisationen liefern sich seit Jahren erbitterte Kämpfe um die Vorherrschaft in vor allem ländlichen Regionen des Landes. Sie finanzieren sich über den Anbau und den Handel mit Rauschgift. Zwar wurde 2016 ein Friedensabkommen zwischen der Regierung und ihrem Hauptgegner, der marxistischen FARC-Guerilla, geschlossen. Doch die Kämpfe flammen immer wieder auf. „Sie verlaufen nicht entlang der alten Gräben, sondern beschreiben ein neues, chaotischeres Szenario mit einer Vielzahl von Akteuren, die um Territorien und Einfluss konkurrieren“, beschreibt der Berliner Tagesspiegel die Situation. Und mitten in diesem Geflecht von Gewalt und Drogenhandel haben Christen, die bereit sind für das Evangelium des Friedens einzutreten und sich deshalb nicht an den Kämpfen oder dem Drogenhandel beteiligen, schlechte Karten.

Aber in beiden Ländern wächst Gottes Reich, kommen Menschen zum Glauben an Jesus Christus – trotz oder vielleicht gerade wegen der misslichen Umstände. Dr. Ricardo Pereira, der als Bischof der methodistischen Gemeinde in Kuba vorsteht, sagt: „Die schwierige Situation in unserem Land hat dazu geführt, dass wir so leben, wie es im Neuen Testament steht. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Glaube erkaltet, wenn die Leute bequem leben können und alles haben.“ Derzeit verzeichnet seine Kirche ein jährliches Wachstum von zehn Prozent. Lesen Sie seinen Bericht hier.

David und seine Frau Gloria haben sich für ein unbequemes, um nicht zu sagen gefährliches Leben entschieden. Sie leben im tiefsten Dschungel im Bundesstaat Chocó, einer der ärmsten Regionen Kolumbiens, und bringen die Gute Nachricht indigenen Volksgruppen, die noch nie etwas von Jesus gehört haben. Dafür werden sie von allen Seiten angefeindet, nicht nur von den bewaffneten Kriegsparteien, sondern auch von den indigenen Volksgruppen selbst, die durch den Glauben an Jesus ihre eigene kulturelle Identität in Gefahr sehen. „Manchmal konnten wir einfach nur noch wegrennen“, berichtet Gloria. Doch ihr Einsatz wird belohnt: Menschen kommen zum Glauben, christliche Gemeinden entstehen. Im kriegsgeschüttelten Kolumbien dürsten die Menschen nach Frieden, Gottes Frieden. Lesen Sie hier mehr über ihren Dienst.

Gott kann schwierige Situationen nutzen, um zu Menschen zu sprechen. Und er kann aus Leid Gutes erwachsen lassen. In der Dunkelheit strahlt sein Licht hell. Dessen dürfen wir gewiss sein.

Es grüßt sie herzlich

Ihr

Manfred Müller

Anteilnehmen und Lernen

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