Sudan

Christlichen Kindern wird in Flüchtlingslagern Essen verweigert

 

Seit Anfang September wird christlichen Kindern in sudanesischen Flüchtlingslagern Essen verweigert, wenn sie keine islamischen Gebete vorher aufsagen. Der Mitarbeiter einer Hilfsorganisation bezeugt: „Die Kinder sind in einer sehr schlimmen Lage. Sie haben keine Angehörige bei sich und dürfen nicht aus dem Camp heraus. Sie haben die Wahl zwischen Verhungern und dem Aufsagen islamischer Gebete, wenn sie etwas zu essen haben wollen. Das ist nicht richtig. Sie sind Christen und sollten dafür respektiert werden.“

Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Südsudan im Jahr 2013 sind 700,000 Südsudanesen in den Sudan geflohen und fast eine Million nach Uganda. Zusätzlich zu den vielen Widerwärtigkeiten der Flucht müssen viele nun auch unter der Gewalt  islamistischer Rebellen und ihrer Unterdrückung leiden.

Hinzu kommt, dass es die sudanesische Regierung noch schwerer macht für die vielen Flüchtlinge. Sie behindert aktiv die Arbeit von Hilfsorganisationen und auch christliche Kirchen im Sudan werden zerstört. Darunter leiden auch die Flüchtlinge, die im Sudan nur sehr wenig Hilfe erfahren.

Quelle: The Christian Post

 

 

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