Sudan

Inhaftierter Entwicklungshelfer Petr Jasek ist frei!

Mit überschwenglicher Freude dürfen wir von der Freilassung des christlichen Entwicklungshelfers Petr Jasek berichten. Er wurde am 26.2. aus der Haft entlassen und ist bereits wieder in seinem Heimatland angekommen.
Dem vorausgegangen waren Verhandlungen des tschechischen Außenministers mit der sudanesischen Regierung.

Während der HMK-Konferenz 'Tage der verfolgten Gemeinde' in Braunfels wurde in den Tagen zuvor auch mehrfach konkret für die Freilassung Jaseks gebetet - wie wunderbar, dass Gott eingegriffen hat. Preist den HERRN! Gott ist gut! Jasek gehört zur internationalen Arbeit der Wurmbrand-Familien VOM (Voice of the Martyrs) und verantwortete deren Arbeit in Afrika.

Der Christ musste die Zelle mit IS-Schergen teilen, die ihn misshandelten und wegen seines Glaubens demütigten. Jasek berichtet: "Die ersten zwei Monate waren die Schwersten für mich, weil ich in einer Zelle zusammen mit Mitgliedern des islamischen Staates eingesperrt war. Sie demütigten mich wegen meines christlichen Glaubens. Die Demütigungen eskalierten in körperlichen Schlägen und psychologischer Folter", sagte Petr.

Er wurde in insgesamt fünf verschiedene Gefängnisse verlegt – „jedes schlimmer als das andere". Eines der Gefängnisse war als "der Kühlschrank" bekannt, weil die Gefangenen ständig einem eiskalten Luftgebläse ausgesetzt waren. Jasek: „Es war schrecklich".

Für jemanden, der seit 14 Monaten in sudanesischen Gefängnissen zugebracht hatte, sah Jasek bemerkenswert gut aus, obwohl er 25 kg Gewicht verloren hat. Der tschechische Außenminister sagte: "Die Haftbedingungen waren sehr schwer. Ich bin überzeugt, dass Petr wirklich ein außerordentlich mutiger Mensch ist. Die meisten Leute hätten es nicht durchgehalten. "


Beten Sie mit uns für Petr Jasek und seine Familie, die nun mit Gottes Hilfe das Geschehene verarbeiten. Er war fast 15 Monate inhaftiert gewesen.

Für die beiden mit ihm inhaftierten Sudanesen, Pastor Hassan Abduraheem und Abdulmonem Abdumawla, ist die Lage unverändert. Ihr Urteil laut nach wie vor je zwölf Jahre Gefängnis.

Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. / Tüfinger Straße 3 / 88690 Uhldingen-Mühlhofen

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