Uganda

20-jähriger Christ vom eigenen Vater verprügelt

Der junge Mann antwortete nicht als sein Vater ihn fragte, ob er den Islam aufgegeben hatte und zum Christentum übergetreten sei. Magale Hamidu stammt aus dem Dorf Nanoko im Osten Ugandas. Bereits sieben Monate vorher war er Christ geworden. Er war nicht mehr in die Moschee gegangen und sein Vater hatte erfahren, dass er zwei Mal von einem christlichen Pastor zu Hause besucht worden war.

Als Hamidu schweigsam da stand, nahm sein Vater einen Stock und prügelte auf ihn ein. Andere Familienangehörige machten es ihm nach und bald war Hamidu umringt von Verwandten. Seine Schreie am 20. September alarmierten die Nachbarn. Diese schafften es, den blutenden jungen Mann aus dem Haus zu ziehen und ins nächste Krankenhaus zu bringen. Dort wurden seine Wunden am Kopf und an der rechten Hand behandelt und er konnte wieder entlassen werden.

Wie ein Nachbar Morning Star News berichtete, will der Vater, Kasani Mubali, seinen Sohn nun töten. „Ich werde erst ruhen wenn er aus dem Weg geräumt ist“, erzählte er dem Nachbarn. „Hamidu hat Schande über meine ganze Familie gebracht.“

Nach seiner Entlassung wurde Hamidu zu Pastor Joseph Kisense in Kiryolo gebracht. Dort wird gerade beraten, ob Anzeige gegen den Vater erstattet werden soll. Da durch Pastor Josephs Dienst bereits einige ex-Muslime zum Glauben an Jesus gekommen sind, befürchtet dieser, durch eine Anzeige den Unmut vieler anderer Muslime auf sich und die Gemeinde zu ziehen. Er hat bereits mehrere Drohungen erhalten.

Hamidu befindet sich zurzeit an einem geheimen Ort.

Bitte beten Sie für ihn, Pastor Joseph und seine Gemeinde. Und auch für Hamidus Vater und Familienangehörigen – dass auch sie die Liebe Jesu erfahren mögen.

Quelle: Morning Star News

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