China

Zwei Pastoren verhaftet, weil sie Nordkoreanern halfen

In China sind zwei Pastoren aus Südkorea verhaftet worden, weil sie verfolgten Nordkoreanern dabei geholfen haben, außer Landes zu gelangen. Das berichtet die Online-Zeitung „Christian Post“ (Washington). Die beiden Geistlichen wurden getrennt voneinander festgenommen.

Sie räumten die Vorwürfe ein, verteidigten ihr Handeln jedoch. Andernfalls wären die von Nordkorea nach China geflüchteten Christen in ihr Heimatland zurückgeschickt worden, wo ihnen Folter gedroht habe. Zunächst waren auch die Ehefrauen der beiden verhaftet worden. Inzwischen sollen sie aber wieder auf freiem Fuß sein. Das südkoreanische Außenministerium in Seoul gab unterdessen bekannt, dass Mitarbeiter des Konsulats in China bereits Kontakt zu den beiden Geistlichen aufgenommen und ihnen Unterstützung zugesagt hätten. Bereits im Februar hatten chinesische Behörden vier Missionare aus Südkorea verhaftet und 32 weitere ausgewiesen. Sie hatten ebenfalls Nordkoreanern in China dabei geholfen, aus dem Land zu kommen.

Quelle: idea

Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. / Tüfinger Straße 3 / 88690 Uhldingen-Mühlhofen

Fon +49 (0) 75 56 - 92 11-0 / Fax +49 (0) 75 56 - 92 11 40 / info@verfolgte-christen.org