Editorial

Editorial

Das Editorial der aktuellen Ausgabe. Geistliche Impulse laden Sie ein, sich mit dem Schicksal verfolgter Christen zu beschäftigen.

„Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“ Apg. 2,21

Wir gehen auf Ostern zu. Jesus ist auferstanden.

Es wird Ostern. Jesus lebt. Darum dürfen wir zu Jesus kommen, darum können wir IHN anrufen. Wir dürfen wissen: „Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“

Freunde, wir haben Hoffnung weil Jesus lebt. Und diese Hoffnung brauchen wir mehr als alles andere in der Welt. Gerade hat auf unseren Braunfelser Tagen der verfolgten Gemeinde eine ägyptische Glaubensschwester von der Situation in Ägypten berichtet (Seite 5). Was trägt die Christen dort in all dem Leid und in der Unsicherheit? Jesus! „Yeshua!“, so riefen sie in einer nächtlichen Gebetsversammlung an der Tausende teilnahmen. „Yeshua!“ Jesus! So dürfen wir rufen weil wir wissen: „Wer den Namen des Herrn anruft, soll gerettet werden.“

Wir haben Hoffnung weil Jesus lebt. Und diese Hoffnung brauchen wir mehr als alles andere in der Welt. Unser nigerianischer Partner Obiora Ike berichtet von seinem Land, wo das Morden nicht aufhört. Was gibt den Christen dennoch Hoffnung? Jesus. Und nur ER.  Denn „in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apg 4,12) Diese Hoffnung trägt im Leben und auch da, wo durch den Terror von Boko Haram Christen sterben. (Seite 10)

Mir gehen diese und andere Nachrichten nicht aus dem Kopf: die Not der Kopten; das Leid der nigerianischen Glaubensgeschwister, das grauenvolle Geschehen an so vielen Stellen in den Ländern der Märtyrer (Seite 8 – 9). Ich könnte das alles gar nicht aushalten, ich könnte die Arbeit als Missionsleiter der HMK gar nicht tun ohne diese Hoffnung, die wir seit der Auferstehung Jesu haben dürfen. Das Leid hat nicht das letzte Wort. Jesus hat das letzte Wort! Im Aufblick auf IHN kann Leid – auch unser Leid – überwunden werden.

„Yeshua!“ Jesus! „In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apg 4,12) Wissen wir das auch noch? Glauben wir das auch noch? Klammern wir uns auch so an diesen Jesus, der allein helfen kann?

Ostern! Nichts und niemand und auch nicht der Tod konnte Jesus festhalten. Gegen alle Umstände, gegen die Macht der Tatsachen, gegen allen Augenschein - Jesus hat den Tod besiegt. Paulus jubelt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg.“

„Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ Mit der Auferstehung Jesu ist die Macht des Todes durchbrochen. Keine noch so schreckliche Nachricht kann das rückgängig machen. Darum singen wir seit Ostern: „O ihr Gräber, nein vor euch erbeb ich nicht, weil des höhern Lebens Gabe euch erhellt mit seinem Licht.“ Dieses Licht durchdringt die Finsternis, alle Finsternis. Das ist unsere Hoffnung. Darum können Christen unerschrocken und mutig sein. Und das braucht diese Welt: Christen, die die Osterbotschaft weitertragen: Jesus lebt!

Gesegnete Ostern!

Ihr
Manfred Müller


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