Editorial

Editorial

Das Editorial der aktuellen Ausgabe. Geistliche Impulse laden Sie ein, sich mit dem Schicksal verfolgter Christen zu beschäftigen.

„Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke“, Eph.6, 10

Liebe Leser, Unterstützer und Freunde,

Es ist eine wundervolle Aussage. Hier steht nicht, sei stark in der Welt, auch nicht, sei stark in Dir selbst. „Seid stark in dem Herrn“, heißt es. „Stärkt euch selbst in dem Herrn“, schrieb Paulus hier wörtlich.

Aber der HERR ist keine Steckdose, an der wir unseren Akku wieder aufladen, um weiter auf unserem Weg zu rennen. Vielmehr stärkt er uns, wenn wir an Seine Seite kommen und den Weg mit Ihm gemeinsam gehen.

Hierin liegt das Geheimnis der Stärke. Ganz bewusst sein Leben unter die Führung  Gottes zu stellen. "In Jesus" zu sein – das bedeutet stark zu sein "im Herrn". Aber bevor der Herr bleibend in mir ist, muss ich bleibend in Ihm sein.

Dies fordert ganzen Einsatz. Wer als Christ halbherzig und lau ist, der kann es auch gleich ganz sein lassen. Wer Jesus Christus nicht als Herrn haben möchte, sondern als Diener für ein bequemes Leben oder als Ver­sicherungs­schutz gegen Leid­erfahrung, der hat noch nicht begriffen, dass Christsein in dieser Welt kämpfen bedeutet.

 „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!“, so ruft es uns die Heilige Schrift an anderer Stelle zu (1. Tim. 6,12). Dieser Aufforderung zu folgen, ist besonders herausfordernd für unsere Glaubensgeschwister in den Ländern der Märtyrer. Zu ihnen zählt auch eine Insel, von deren buddhistischen Einwohnern viele Menschen in den westlichen Industrienationen eine verklärte Vorstellung haben: Der Buddhismus sei sanft, tolerant, gewaltfrei. Dass die Realität anders aussieht, diese Erfahrung machen Christen in Sri Lanka immer wieder. Begleiten Sie HMK-Partnerin Roshini und die Pastoren Priyantha und Vithanage und erfahren Sie, unter welch schwierigen Umständen Christen in Sri Lanka leben müssen. Aber es ist auch ermutigend zu lesen, mit welcher Treue und Hingabe diese Christen ihrer Berufung nachgehen. (S. 6 – 7).

Unerträglich geworden ist der Druck von außen für die Christen im Nahen Osten. Ihr Glaube steht wortwörtlich unter Beschuss. Die Gräueltaten von muslimischen Kriegern im Nordirak – und auch in Nigeria und Somalia -  drängen immer stärker die Frage in den Vordergrund: Wie gewalthaltig ist der Islam?  (S. 8-9)

Nicht nur in den Ländern der Märtyrer, sondern auch hierzulande, kommen den Kraftlosen und Erschöpften diese Worte auf die Lippen: Mein Gott ist meine Stärke. Weil dies so ist, brauche ich nicht auf mein Unvermögen zu schauen. Ich kann stattdessen im Glauben sagen: Herr Jesus, weil du meine Stärke bist, brauche ich in Schwierigkeiten nicht resignieren. Weil du meine Stärke bist, brauche ich nicht Böses mit Bösem vergelten. Weil du meine Stärke bist, kann ich der Sünde widerstehen, denn du hast über die Sünde gesiegt.

Jesus ist der Weg, die Wahrheit, das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch IHN. In diesem Jesus haben wir alles, was wir brauchen!

 Ihr

Manfred Müller

 

 

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