Irak

Der IS hat vielfach Christen gekreuzigt

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat im Nordirak in den vergangenen zwei Jahren vielfach Christen wegen ihres Glaubens gekreuzigt. Das berichteten Angehörige und Augenzeugen. Eine Christin namens Marijam hat so ihren Bruder verloren. Die Terroristen hätten sein Haus in Mossul (Ninive) gestürmt und ihm gedroht: „Wir werden dich kreuzigen wie deinen Hund, Jesus Christus.“ Dann hätten sie ihn zunächst fünf Stunden vor den Augen seiner Frau und der Kinder gefoltert. Anschließend haben sie ihn – so seine Schwester – mit den Händen an den Dielen festgenagelt und diese zu einem Kreuz aufgerichtet. Schließlich sei er mit einem Kopfschuss hingerichtet worden. Die Ehefrau und die Kinder seien nach Europa geflohen und stark traumatisiert. Ein anderer Angehöriger berichtete, dass sein Schwager in Karakosch – der größten christlichen Stadt des Iraks – ebenfalls gekreuzigt worden sei. Die Terroristen hätten ihm gesagt: „Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus.“

Bitte beten Sie für unsere Geschwister im Irak, die in den letzten Jahren besonders Schweres aushalten mussten. Viele sind geflohen und die noch verbleibenen müssen abwägen, ob es im Irak noch eine Zukunft für sie gibt. Bitte beten Sie um Weisheit, Kraft und Versorgung durch unseren großen Gott.

Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. / Tüfinger Straße 3 / 88690 Uhldingen-Mühlhofen

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