Almila* geht in die Gemeinde von Pastor Yusuf C.* Sie hat uns ihre Geschichte erzählt:
„Ich lebe in Ordu und bin 25 Jahre alt. Früher war ich oft über Facebook mit Christen in Kontakt und stellte ihnen Fragen zu ihrem Glauben. Sie haben mir das Neue Testament und andere christliche Bücher und DVDs geschickt. Das ist schon viele Jahre her. Aber in meinem Herzen waren immer noch Zweifel. Ich war eine strenggläubige Muslimin. Ich las den Koran, betete fünf Mal am Tag, fastete regelmäßig und las viel muslimische Literatur. Ich meinte es wirklich sehr ernst. Doch ich war in einer schlimmen Situation: Mein Vater war alkoholabhängig; meine Mutter krank. Ich selbst war arbeitslos."
Der Traum
"Eines Tages ging ich weinend auf die Knie und betete: 'Bitte, zeige mir die Tür, durch die ich gehen kann und gerettet werde. Merkst du denn nicht, wie ernst ich es meine und wie sehr ich dich liebe? Siehst du mich denn nicht? Warum liebst du mich nicht? Zeige mir den Ausweg, rette mich – sonst kann ich für nichts garantieren...' Später schlief ich ein und Jesus begegnete mir in einem Traum. Er sagte: 'Du gehörst zu mir.' Am nächsten Morgen saß ich eine geschlagene Stunde in meinem Bett und rührte mich nicht. Meine Mutter dachte schon, ich wäre verrückt geworden. Aber ich war mit einem solchen Frieden und einer solchen Freude erfüllt. Das wollte ich nicht durch Reden zerstören.
Das Wunder
Später machte ich mich daran herauszufinden, wie man Christ wird. Und wisst ihr, was passierte, als ich anfing, mein Vertrauen in Jesus zu setzen und meine Bitten im Gebet vor ihn zu bringen? Mein Vater hörte mit dem Trinken auf; meine Mutter wurde gesund – und ich habe den besten Job, den ich mir vorstellen kann. Ich folge jetzt Jesus Christus. Ich werde alles daran setzen, die Gute Nachricht auch an andere weiter zu geben.“
Vor ein paar Wochen kamen sogar Almilas Mutter und ihre kleine Schwester mit ihr zum Gottesdienst. Das ist ein kleines Wunder, denn in der Türkei werden Muslime, die sich für das Christentum entscheiden, oft von ihrer Familie verstoßen. Nur ihr Vater weiß noch nicht, dass Almila Christin geworden ist.
Wir danken Gott für die vielen Wunder, der er im Leben von Almila vollbracht hat. Bitte beten Sie mit uns, dass auch ihr Vater ihren Glauben akzeptiert und die gesamte Familie den Weg zum Herrn findet.
*Namen von der Redaktion aus Sicherheitsgründen geändert


